Jeder Schlagzeuger kennt sicher den Drang, auf allem, was einem zwischen die Finger kommt, herumtrommeln zu wollen. Im Film „Sound of Noise“ (2010) wird diesem Drang von sechs verschiedenen Drummern nachgegeben. Bei immer spektakuläreren Aktionen verwenden sie alles um sich herum als Instrument: Ein Patient im Krankenhaus wird unfreiwillig Teil eines Konzertes, Banknoten werden im Takt geschreddert.

Entstanden ist dieser Film aus dem YouTube Clip „Music for one apartement and six drummers“. Sechs Drummer brechen in eine Wohnung ein und verwenden die Haushaltsgeräte dort für einen akribisch geplanten Gig. Nach mehreren Hunderttausend Klicks und einer sehr positiven Resonanz begannen die Regisseure Ola Simonsson und Johannes Stjärne Nilsson, an einem Film zu arbeiten. In der fertigen, 110 Minuten langen Kino-Version trommeln sich die sechs Schlagzeuger aus dem Internetclip durch verschiedene Schauplätze Stockholms. Eine vage Geschichte leitet von Gig zu Gig: verfolgt werden die Drummer von einem Ermittler, der im Schatten seines musikalischen Bruders steht und deshalb jede Form von Musik hasst.

Im Fokus des Films stehen aber definitiv die einzelnen Auftritte des kreativ-kriminellen Kollektivs. Es ist genial zu sehen, wie hier aus simplen Gebrauchsgegenständen eine groovende Musik entsteht.

Hier gibt’s eine Szene aus dem Spielfilm:

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